80 Jahre Hochstubaihütte

HSH80 1Das höchste Gasthaus Dresdens, die Hochstubaihütte auf 3.175 m feierte 80-jähriges Bestehen. Am 18.08. 2018, welch schönes Datum, fanden sich 57 Bergfreunde auf unserer Hochstubaihütte ein. 21 Mitglieder der Sektion reisten sternförmig an. Mit Christian Rucker waren es die hart gesottenen, die über die Nürnberger Hütte kommend mal eben den Wilden Freiger, das Becherhaus, die Müllerhütte, den Wilden Pfaff und die Hildesheimer Hütte mitnahmen.

 

Mit Ralf Schmädicke ging es da vergleichsweise gemütlicher zu. Inklusive unserer Gäste von der Partnersektion Böblingen wurde am Vortag mal schnell das Brunnenkogelhaus vom Gasthaus Fiegl aus angesteuert. Die, die weniger Zeit hatten, stiegen von der Kleblealm oder eben dem Gasthaus Fiegl auf, was ja auch 1.200 Höhenmeter sind. Neben unseren Böblinger Bergfreundinnen konnten wir mit Friedericke Kaiser und Begleitung auch eine kleine Delegation vom DAV aus München begrüßen.

EHSH80 3in Höhepunkt der Feier war der, gemeinsam von zwei geistlichen Bergfreunden abgehaltene Gottesdienst. Um Sektionsmitglied Dieter Krahl (evangelisch) aus Diesbar-Seußlitz und Dr. Norbert Stigler (katholisch) aus Sulz im Wienerwald versammelte sich die Gesellschaft um den Worten zu lauschen und gemeinsam zu singen, Besinnlichkeit zog ein. Dankesworte gingen vom Hüttenwart Heiko Kunath an alle die sich um die Hütte bemühen, sie bewirten oder ringsherum sich kümmern, gleichwohl ob sie Wege instand halten oder für immer verfügbares Wasser sorgen. Er erinnerte besonders an die Familie Fiegl die, selbst recht zahlreich erschienen, als Pächter fast 40 Jahre lang die Geschicke der Hochstubaihütte mitbestimmten.

Ein besonders herzliches Grußwort sprach Krimhild Miller von der Sektion Böblingen. Sie erinnerte daran, als die Böblinger sich rührend um die Hütte kümmerten, in einer Zeit, als es in Dresden nicht möglich war, sich im DAV zu engagieren. Noch heute ist die Hochstubaihütte der wichtigste Stützpunkt für die alpinen Ausbildungskurse für die Böblinger. So bleiben wir Sachsen mit den Badenern verbunden und wir werden uns nicht nur vom Vorstand her sehr bemühen unsere gemeinsame Tourenplattform zu erhalten und vielleicht in manchen Bereichen, die noch Nischen darstellen, noch auszubauen.

HSH80 2Ein weiterer Höhepunkt war das musikalische Feuerwerk, welches um 21.30 Uhr durch die Längenfelder Firma „Pyro Pro Feuerwerke“ unseres ehemaligen Hüttenwirtes Florian Fiegl in den Nachthimmel an unserer Hochstubaihütte aufstieg. Die Symbiose von Musik und gekonnt platzierter Pyrotechnik verfehlte ihre Wirkung bei den Zuschauern nicht. XXX Bei einem sehr schmackhaften Dreigangmenü und manchem Glas Bier fand ein sehr reger Gedankenaustausch statt und die Hüttenruhe wurde um einige Minuten „verkürzt“. Beim gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen ließ so mancher Nachtschwärmer den vergangenen Abend nochmal Revue passieren. Einig waren sich aber ganz sicher Alle, das war eine gelungene Feier zu einem denkwürdigen Anlass.

Heiko Kunath, Hüttenwart

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